Wer sich schon früher an den Lemmingen erfreut hat, bzw. an der Rettung dieser doch eher Suizidgefährdeten Spezies, der wird auch an World of Goo auf der Wii seinen Spaß haben. Das Spielprinzip ist nahezu identisch, so muss man eine Gruppe von Goos zum rettenden Ausgang geleiten, so wie dies auch schon bei Lemmings der Fall war.
Dazu “klebt” man einzelne Goos aneinander, auf der so entstandenen, netzartigen Struktur können die anderen Goos wandern.
Genau wie beim Klassiker gibt es bei World of Goo ebenfalls unterschiedliche Charaktere, die unterschiedliche Eigenschaften haben. Einige Goos können sich beispielsweise in einen Ballon verwandeln und fliegen, andere können nur einmal “verbaut” werden und lassen sich dann nicht mehr lösen.
Trotz des recht einfachen Spielprinzips hat das Spiel einen sehr hohen Unterhaltungswert, zumal man bei jedem Level aufs neue herausgefordert wird, die physiklaischen Gesetze mit Hilfe der Goos in der Praxis zu belegen. Einmal muss man sich den Wind zu nutze machen, ein anderes mal die Zähigkeit bzw. Elastizität der Goos.
Sehr schön gelöst ist auch die Navigation im Spiel: Um einen Schritt rückgängig zu machen, klickt man einfach auf die herumschwirrenden “Knallkäfer”. Auch die restliche Handhabung und Platzierung der Goos geht mit dem Wii Controler sehr gut von der Hand.
Bleibt noch zu erwähnen, das man das Spiel im Wii Shop für 1.500 Punkte = 15 EUR herunterladen kann – der Spaß ist es auf jeden Fall wert.
Der Klassiker: Lemmings:

Lemmings 2.0: World of Goo

Webseite von 2D Boy
Flashbulb Interaction hat ein sehr umfassendes und interessantes Paper zum Thema Design Prozess / alternative Ansätze zum Entwickeln von interaktiven Anwendungen herausgegeben. Das Paper ist kostenlos als PDF oder HTML-Version erhältlich:
Working Through Design Screens

das letzte Mixed Tape für dieses Jahr ist draussen – und wie immer gibt es auch eine neue Ausgabe des Mixed Tape Music Magazine. Thema der aktuellen Sendung ist Up Beat, mit dabei unter anderem die Mixed Tape Favs Fat Freddys Drop.
Download der aktuellen Ausgabe Mixed Tape 24: www.mercedes-benz.tv/mixedtape
Alle alten Ausgaben der Mixed Tapes gibt es im Archiv von 71Grad zum kostenfreien Download: 71 Grad
Vor kurzem habe ich über Lovelycharts berichtet, ein Online-Tool, um Diagramme und Wireframes zu erstellen. Nun ist mir ein weiteres Werkzeug über den Weg gelaufen, dass noch einen Schritt weiter geht und neben der reinen Erstellung von Diagrammen auch die Abbildung von Workflows und daraus resultierend die Erstellung von Klick-Dummies ermöglicht. Sehr praktisch ist dies z.B. wenn man Wireframes entwickelt und bestimmte Usecases abbilden möchte. Dazu erstellt man in RapidRabb einzelne Seiten, die wiederum aus verschiedenen Layern zusammengesetzt werden können (so in etwa wie bei Photoshop und Co.) Der Vorteil dieser Modellierung: man kann sehr schnell wiederkehrende Elemente wie z.B. Header oder Footer in verschiedene Seiten einbinden.
Um die so erstellen Seiten miteinander zu verknüpfen und so Usecases aufzubauen kann man Elemente – z.B. einen Button – mit einem Verweis auf eine andere Seite ausstatten. Der gesamte Usecases inklusive aller Wireframes kann dann am Ende als HTML-Seiten exportiert werden, auf diese Weise hat man schnell einen Klick-Dummy erstellt.

Um RapidRabb nutzen zu können muss ein Abonnement abgeschlossen werden, allerdings kann man auch erstmal einen Monat testen. Den Ansatz des Tools finde ich sehr interessant und auch praxisrelevant – mir fällt eigentlich nur Axure ein, das als Desktop-Applikation in diese Richtung geht, wenngleich Axure deutlich mächtiger und auch ausgereifter ist.
Bei RapidRabb gibt es noch viel Potential für Verbesserungen, aber man ist ja auch erst seit letzter Woche aus der Betaphase raus. Im Vergleich zu Lovelycharts ist RapidRabb noch sehr rudimentär mit Möglichkeiten der Interfacegestaltung ausgestattet. Im Gegenzug verfügt Lovelycharts über keinerlei Funktionalität zur Erstellung von Usecases. Eine Melange aus beidem wäre für mich daher die ideale Lösung.
Man kann aber auf jeden Fall gespannt sein, was da in Zukunft noch so kommen mag.

http://www.rapidrabb.it/de
Suchmaschinenmarketing, kurz SEM, ist stark im Kommen und das trotz Finanzkrise und daraus resultierender Werbeflaute. Gründe für die zunehmende Beliebtheit bei den Werbetreibenden sind sicher die Meßbarkeit und die Skalierbarkeit der Kosten. Nicht zu unterschätzen ist der Umstand, das man sehr gezielt – auch auf lokaler Ebene – Zielgruppen exakt ansprechen kann und diese bei Ihren Bedürfnissen abholt. Schließlich haben sie diese ja in der Suchmaske eingegeben.
Auch die kürzlich veröffentlichte Studie des BVDW rückt das Thema SEM in ein sehr positives Licht. Nichtsdestotrotz kann man auch beim Suchmaschinenmarketing eine Menge Geld versenken, wenn man die Kampagne nicht Zielgerichtet aufsetzt. Da ich mich nun schon länger mit dem Thema beschäftige, habe ich einen kleinen Leitfaden und eine Checkliste erstellt, beides um einen groben Überblick zur Vorgehensweise zu geben.
Den Leitfaden gibt es hier zum kostenfreien Download: Leitfaden SEM
