Goalscape – Projektmanagement-Tool

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Dienstag, März 31st, 2009 @ 17:20

Goalscape ist ein Projektmanagement-Tool, das einen sehr visuellen Ansatz zur Verwaltung von Tasks verfolgt. Der Grundgedanke von Goalscape ist, dass die im Rahmen eines Projektes einzusetzenden Ressourcen begrenzt sind. Alle zu erledigen Tasks und Subtasks müssen sich also ein Ressourcenkonto teilen. Wenn man nun einem Task mehr Ressourcen zuordnet, so haben andere Tasks weniger Ressourcen zur Verfügung.

Goalscape stellt dies sehr anschaulich visuell dar, wenn man einen Task stärker priorisiert, so werden andere Tasks im “Kuchendiagramm” kleiner. Außerdem wird der Fortschritt von einzelnen Tasks direkt im Diagramm angezeigt. 

Wie bei klassischen Projektmanagement-Tools üblich können Start- und Endzeiten von Tasks sowie Verantwortlichkeiten definiert werden.

Die Anwendung steht als Adobe Air Application zur Verfügung und macht bei der Benutzung wirklich Spaß – man kann also sehr gespannt sein, wie es weitergeht.

www.goalscape.com

last.fm ab sofort in einigen Ländern kostenpflichtig

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Donnerstag, März 26th, 2009 @ 10:46

der beliebte Musikdienst last.fm ist in Ländern außerhalb UK, US, DE in Zukunft nur noch gegen Bezahlung einer monatlichen Fee in Höhe von 3 EUR nutzbar. Die Verunsicherung nach dieser Ankündigung in der Community war groß, klar ist, dass man sich direkt folgende Fragen stellt:

Warum ist der Dienst in Zukunft in manchen Ländern kostenpflichtig, in anderen hingegen nicht?

last.fm hat mit den Verwertungsgesellschaften in den USA, UK und DE jeweils eigene Vereinbarungen getroffen, ich vermute, dass diese Vereinbarungen eine Beteiligung an den Werbeeinnahmen vorsehen. Da die Nutzerzahlen in diesen Ländern vermutlich hoch genug sind – und damit auch die Werbeeinnahmen – konnte ein entsprechender Deal eingefädelt werden.

Für allen anderen Länder gibt es keine Deals, was eventuell daran liegen mag, dass die Werbeeinnahmen dort zu gering sind und damit auch die anfallenden Beteiligungen für die Verwertungsgesellschaften. Denkbar wäre aber auch, dass die Verhandlungen mit anderen Gesellschaften aus anderen Gründen gescheitert sind.

Der Kern des Problems ist, dass man heutzutage leider immer noch für jedes Land einzelne Deals mit den jeweiligen Verwertungsgesellschaften abschließen muss, es gibt keine zentrale Vergabestelle der Rechte. Außerdem sind sich die Gesellschaften teilweise auch nicht untereinander wohl gesonnen und kämpfen um ihre Marktanteile und Umsätze.

Wird der Dienst auf in Deutschland zukünftig kostenpflichtig?

Wenn man obige Annahmen zu Grunde legt, gibt es keinen Grund zur Besorgnis, da last.fm Teile der Werbeeinnahmen an die deutsche Verwertungsgesellschaft abführt. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass last.fm erstmal in kleineren Märkten die Bereitschaft für Abo-Modelle testet und dann bei Erfolg in den Kernmärkten nachzieht.

Welche Mehrwerte könnte last.fm denn für ein Abo anbieten?

last.fm hat die Hörgewohnheiten bzw. den Umgang mit Musikmedien bei vielen Menschen verändert. Das tolle ist ja, dass man überall auf seine persönlich Musiksammlung zugreifen kann, ohne die MP3s dabei haben zu müssen. Außerdem sind die Musik-Empfehlungen auch nicht zu verachten.

Um den Dienst noch weiter aufzuwerten könnte ich mir ein Wetterabhängiges Streaming vorstellen: last.fm lokalisiert über die IP den eigenen Standort und checkt wie das Wetter dort ist. Außerdem könnte auch die Ortszeit einbezogen werden. Diese Parameter wirken sich nun wiederum auf den persönlichen Musikstream aus, d.h. man passt die Musik der Umgebung und der Stimmung des Hörers an. Aus meiner Sicht könnte das ein schöner Zusatznutzen und eine nette Spielerei sein.

Mashups Part II

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Mittwoch, März 11th, 2009 @ 19:02

Sehr passend zum letzten Eintrag zu Mashups sind die Werke von Kutiman. Dieser treibt das Thema Mashups auf die Spitze, indem er die Aufnahmen von Amateuer-Musikern bei Youtube zu völlig neuen musikalischen Konstrukten verschmelzt – genial und unterhaltsam:

So macht Kutiman seine Mashups:

So hören sich die Mashups an:

Gefunden bei Johannes

Alle wollen Google killen

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Dienstag, März 10th, 2009 @ 19:27

das es das Ansinnen vieler Parteien ist, das Monopol von Google bei Suchanfragen zu brechen, ist ja an sich nichts besonderes. Letztlich stellt Google auf Grund seiner technologisch ausgefuchsten Lösung seit Jahren den Einstiegspunkt Nummer Eins für Ausflüge ins Internet dar; auch wenn man eine spezielle Fragestellung hat, greift man oft und gerne auf die Suchmaschine mit den bunten Buchstaben zurück.

Google hat es in den letzten Jahren verstanden, jegliche direkte Konkurrenz zu eliminieren, egal ob Altavista, Fireball oder neuere Versuche wie z.B. A9 von Amazon.

Trotzdem könnte es für Google in Zukunft zumindest schwieriger werden, alleiniger Anbieter von Information zu sein. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

Massiver Zulauf zu Social Networks, über alle Interessens- und Altersgruppen hinweg

In Social Networks versammeln sich mittlerweile sehr viele Menschen, Facebook generiert beispielsweise laut Adage zum Teil mehr Traffic auf andere Webseiten als dies Google vermag. Wie kann dies sein, obwohl Facebook insgesamt viel weniger Traffic vorweisen kann als Google? Der Schlüssel liegt sicher in der Segmentierung, die von Social Networks ausgeht. Postet ein Nutzer einen Link bei Facebook, so ist der Adressatenkreis bereits “vorgesiebt” und der Link ist somit hochrelevant für die Empfänger. Bei Google wird die Relevanz eines Links durch das Vorhandensein von Keywords und Verweise von anderen Webseiten auf diese Quelle festgelegt, der menschliche Faktor zur Segmentierung fehlt bislang (noch).

Einfacher ausgedrückt fragt man in Social Networks andere Menschen bzw. erhält Informationen von anderen Menschen, bei Google hingegen fragt man einen Algorithmus. Wenn nun immer mehr Menschen Social Networks nutzen, so öffnet sich auch ein gigantischer Wissensmarktplatz zu dem ein sehr einfacher Zugang besteht.

Microblogging / One to Many-Kommunikationstools a la Twitter

Auch bei Microblogging-Diensten wie liegt Twitter die Stärke der Plattform in der One-to-many-Kommunikation. Viele nutzen bei Twitter bereits jetzt das kreative Potential ihrer Follower, indem Sie Fragen in die Runde stellen und eine Vielzahl an unterschiedlichen Antworten erhalten. Dennoch sind diese Antworten meistens passend, denn die Follower haben sich zuvor auf Grund überschneidender Interessen, sozialer Milieus usw. überhaupt erst gefunden und miteinander vernetzt. Eigentlich ist diese Vorgehensweise ja ein Revival der Telefonlawine – einigen vielleicht auch von den drei Fragezeichen bekannt. Nutze das Wissen vieler, um die Antwort auf eine Frage zu erhalten.

Neuartige Modelle zur Organisation bzw. semantischen Auswertung von Information wie z.B. Wolfram

Vor kurzem hat nun auch noch Stephen Wolfram eine neuartige “Suchmaschine” angekündigt, der man einfach eine Frage stellt und diese dann die passende Antwort liefert. Funktionieren soll dies auf Basis komplexer mathematischer Modelle. Wenn dies tatsächlich funktionieren sollte, so würde dies sicher die Art und Weise wie wir Computer nutzen und wahrnehmen verändern. Der Computer bzw. das Web könnte so zu einem “echten” Gesprächspartner mutieren. Ab Mai wird eine erste Version unter www.wolframalpha.com online gehen, auf die man sehr gespannt sein kann.

Fazit: es wird von vielen Seiten aus daran gearbeitet, das Monopol von Google zu brechen, es bleibt abzuwarten ob und wann dies gelingt.

Urban Art Guide Release am 20. März

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Sonntag, März 8th, 2009 @ 11:31

Man findet sie in Großstädten heutzutage an vielen Stellen, kleine Kunstwerke, oft gar nicht auf den ersten Blick zu erkennen. So werden z.B. die beliebten Paketaufkleber der Deutschen Post als Basis für eigens kreierte Sticker verwendet, die dann an passender Stelle im urbanen Raum platziert werden. Oder aber die Künstler veredeln Küchenfließen mit ihren Werken und pflastern damit geeignete Stellen. So vielfältig wie die Techniken sind auch die Kunstwerke.

Dies erlebbar zu machen ist die Aufgabe des Urban Art Guide, einer Application für das iphone. Mit dem mobilen Kunst-Reiseführer kann man auf einfache Art und Weise spannende Kunstwerke im urbanen Raum entdecken und Hintergrundinfos dazu nachlesen. Der Urban Art Guide wird am 20. März im Rahmen einer Release-Party im Berliner Dice-Club veröffentlicht. Mehr Infos gibt es unter:

http://urbanartguide.com

Captcha Ad: Werbebotschaften statt Rechenaufgaben oder Zeichen entziffern

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Samstag, März 7th, 2009 @ 10:58

Um zu beweisen, dass man kein böser Bot ist, muss man ja in zunehmenden Maße so genannte Captchas ausfüllen. Die interessantere Form dieser Vertreter bittet einen immerhin um das Lösen einer Rechenaufgabe. Zumeist muss man aber nicht lesbare Zeichen entziffern und diese eingeben um dann festzustellen, dass man nicht richtig lag, weil die “5″ wie ein “S” aussah. Dann beginnt der Spaß noch mal von vorne. Damit ist nun Schluss, CaptchaAd macht Captchas zur Werbeplattform:

http://www.captchaad.com/

via Basic Thinking

Xing öffnet sich für Softwareentwickler

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Freitag, März 6th, 2009 @ 09:51

Xing hat angekündigt seine Plattform für Drittentwickler zu öffnen, entspechende Schnittstellen würden derzeit entwickelt. Sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, zu mal Facebook oder auch Apple mit dem iphone vorgemacht haben, dass dies ein sehr effektives Mittel ist, um die Popularität, den Wert und die Nutzungsintensität der eigenen Plattform zu steigern.

Der Konkurrent LinkedIn – seit Anfang des Jahres auch in Deutschland aktiv – verfolgt bereits eine open platform Strategie. Die Zahl der für LinkedIn erhältlichen Applikationen von Drittanbietern ist zwar noch überschaubar, wird aber sicher schnell wachsen.

Welche Möglichkeiten tun sich nun für Entwickler auf?

Sicher muss man dazu den Kernzweck von Xing in den Fokus rücken, also Business-relevante Anwendungen priorisieren. Denkbar wäre z.B. eine Anwendung, die es auf einfache Art und Weise ermöglicht, die Reise zu einem Geschäftspartner zu buchen. Einfach das DB-Icon neben dem Kontakt klicken und schon lande ich bei der Deutschen Bahn und kann meine Reise buchen. Die Reiseplanung würde deutlich vereinfacht, da das Buchungssystem den Start- und Endpunkt der Reise aus Xing heraus automatisiert übermittelt bekommt.

Eine andere Idee wäre, dass man seine Teilnahme an z.B. Konferenzen automatisiert buchen kann. Die notwendigen Daten zur Buchung würden auch in diesem Fall aus Xing direkt über eine Schnittstelle übertragen und die lästige Eingabe der Daten würde entfallen. 

Sinnvoll wäre sicher auch ein Szenario, wie es Facebook mit Connect bereits vorgemacht hat: mit seinem Xing-Account könnte man sich auf Web-Seiten von Drittanbietern einloggen und dann z.B. an Diskussionen, Videokonferenzen usw. teilnehmen. Auch hier ist eine Anwendung im Bereich (virtueller) Konferenzen denkbar.

Es bleibt also sehr spannend, sicher gibt es noch sehr viele sinnvolle Anwendungsgebiete.

T-Online Free Videoload: kostenloses IPTV Angebot

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Donnerstag, März 5th, 2009 @ 18:12

Videoload, die Online Videothek der Telekom, bekommt Zuwachs in Form eines Bereiches mit kostenfreien Inhalten. Unter http://free.videoload.de gibt es quasi als Appetizer für das kostenpflichtige Angebot einige mehr oder weniger spannende Inhalte zu sehen. Im Vergleich zu direkten Konkurrenz-Angeboten von Microsoft oder Hulu fällt auf, dass die Inhalte nur auf Windows-Rechnern angesehen werden können, vermutlich auf Grund eines Kopierschutzes (DRM) in Kombination mit dem Microsoft Media Player. Eigentlich ist es ja fast schon bizarr, dass Microsoft auf dem eigenen Videoportal movies.msn nicht auf den Mediaplayer zum Abspielen der Inhalte setzt (was auch gut so ist), dafür aber die Mitbewerber kräftig daran arbeiten mit Microsoft-Tools Barrieren für die Nutzer aufzubauen. 

Aufgefallen ist mir zudem die eher fragwürdige Qualität der Inhalte, die sich auf der kostenfreien Videoload-Seite ansehen kann. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man mit “Bikini-Hasen auf Hawaii” wirklich punkten kann. Vermutlich ist dies aber eher eine Frage des zur Verfügung stehenden Budgets, da die Lizenzen für solchen Ramsch günstig ausfallen.

Fazit: Grundsätzlich hat Videoload mit zum Teil kostenfreien Inhalten den richtigen Weg eingeschlagen, um Nutzer für das kostenpflichtige Programm zu interessieren. Allerdings sind die technischen Barrieren meines Erachtens nicht tragbar.

© Tapebomb