Interaktive Musikvideos: Augmented Reality und Youtube

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Freitag, Juni 19th, 2009 @ 14:46

Neue Technologien ermöglichen viele neue kreative Ansätze für (Musik)-Videos.

Begeistert hat mich das 3D-Musikvideo von Julian Peretta, bei dem man einen so genannten Marker ausdruckt und diesen dann vor die Webcam hält. Bewegt man nun den Marker vor der Kamera, so kann man das 3D-Video von allen Seiten betrachten – eine sehr beindruckende Erfahrung. Schön ist auch, dass das Video exakt dann startet, sobald man den Marker vor die Webcam hält.

Am besten selbst mal ausprobieren: http://www.julianperretta.com/ride_my_star/

Interaktives Youtube-Video

Eine weitere Möglichkeit, um Videos interaktiv zu gestalten, zeigt uns die Agentur BooneOakley. Mittels der Integration von Links im Videobild baut die Agentur ihre komplette Internetpräsenz als interaktives Youtube-Video auf. Kein neuer Ansatz – da das Feature nicht mehr ganz neu ist – aber sehr konsequent und intelligent genutzt.

Microsoft integriert Facebook, Twitter und last.fm in die XBox

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Freitag, Juni 12th, 2009 @ 09:56

sehr schlauer Schachzug von Microsoft: man wird die social networks Facebook, Twitter und last.fm in die neuen xbox-Konsolen fest integrieren.

Zockt man ein Game, so wird dies im Friend-Stream direkt publiziert. Knackt man die Highscore, so findet man dies ebenfalls im Friendstream.

Viele weitere Features sind denkbar, dies zeigt eindeutig wohin die Reise gehen wird: es wird einige wenige große Networks geben, an die sich andere Services andocken. Die Zeiten, in denen jeder sein eigenes Social Network gebastelt hat und um die Gunst der Nutzer buhlte, sind wohl vorbei. In Zukunft wird es wohl eher eine große Infrastruktur geben, an der sich nahezu jeder beteiligt.

via adage

Tinychat: Chat und Desktopsharing mit Twitter-Account

Abgelegt unter: Allgemein — Wrote by Christian Listmann on Freitag, Juni 12th, 2009 @ 08:23

Mit einem Twitter-Account kann man mittlerweile sehr viel mehr anstellen, als nur 140-Zeichen-Nachrichten abzusenden. So kann man sich beispielsweise in die browserbasierte Anwendung Tiny-Chat einloggen und sich mit anderen Nutzern im Videochat unterhalten. Damit verfolgt Twitter ein ähnliches Konzept wie Facebook, das mittels Facebook-Connect ebenfalls die Autorisierung eines Nutzers mittels Facebook-Account bei Drittanbietern ermöglicht.

Zurück zu Tiny-Chat: die Anwendung macht einen soliden Eindruck, nicht viel Schnickschnack; wie der Name verrät, sind die Features sehr auf das Wesentlichste reduziert. Eine Besonderheit ist mir aber dennoch aufgefallen, die ich als Highlight einstufe: es gibt eine Desktop-Sharing-Funktion. Dies ist erst einmal nichts ungewöhnliches, die Besonderheit liegt darin, dass man sich keine Plugins oder Stand-Alone-Software installieren muss, um den Service zu nutzen. Mir ist bislang keine kostenfreie Anwendung bekannt die dies bietet.

Fazit: sehr schlanke auf das Wesentliche getrimmte Anwendung mit viel Potential. Zum Schluss noch ein Hinweis zum Thema Vermarktung: Sobald man sich in die Anwendung mittels Twitter-Accont einloggt, wird dies direkt im eigenen Tweet gepostet, inklusive URL. Viraler kann man ein Produkt eigentlich nicht vermarkten.

http://tinychat.com

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