Tinychat: Chat und Desktopsharing mit Twitter-Account
Mit einem Twitter-Account kann man mittlerweile sehr viel mehr anstellen, als nur 140-Zeichen-Nachrichten abzusenden. So kann man sich beispielsweise in die browserbasierte Anwendung Tiny-Chat einloggen und sich mit anderen Nutzern im Videochat unterhalten. Damit verfolgt Twitter ein ähnliches Konzept wie Facebook, das mittels Facebook-Connect ebenfalls die Autorisierung eines Nutzers mittels Facebook-Account bei Drittanbietern ermöglicht.
Zurück zu Tiny-Chat: die Anwendung macht einen soliden Eindruck, nicht viel Schnickschnack; wie der Name verrät, sind die Features sehr auf das Wesentlichste reduziert. Eine Besonderheit ist mir aber dennoch aufgefallen, die ich als Highlight einstufe: es gibt eine Desktop-Sharing-Funktion. Dies ist erst einmal nichts ungewöhnliches, die Besonderheit liegt darin, dass man sich keine Plugins oder Stand-Alone-Software installieren muss, um den Service zu nutzen. Mir ist bislang keine kostenfreie Anwendung bekannt die dies bietet.
Fazit: sehr schlanke auf das Wesentliche getrimmte Anwendung mit viel Potential. Zum Schluss noch ein Hinweis zum Thema Vermarktung: Sobald man sich in die Anwendung mittels Twitter-Accont einloggt, wird dies direkt im eigenen Tweet gepostet, inklusive URL. Viraler kann man ein Produkt eigentlich nicht vermarkten.

Christian Listmann beschäftigt sich auf diesem Blog mit der Entwicklung der Medienlandschaft, insbesondere mit digitalen Medien. Mehr Infos zum Autor gibt es
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